Go-3D 2011

3D für Marketing und Educommerce

Marketing: Formverschlüsse für Kanalisation
(Quelle: alpha3, Rostock)

Im klassischen Marketing werden meist herkömmliche Fotografien und Zeichnungen verwendet, um beim Kunden Interesse für ein Produkt zu wecken. Der alternative Einsatz von 3D-Modellen bietet dagegen weitere Vorteile: Durchdachte Animationen zeigen Merkmale eines Produktes, interaktive 3D-Konfigurationen erlauben dem Kunden dieses nach seinen Wünschen individuell auszuprägen. Realitätsnahe, funktionale Modelle geben Ansichten aus beliebigen Perspektiven – vom „Röntgenblick“, der den Kunden durch das Gehäuse blicken lässt, bis hin zu Explosionsansichten, in welchen die wichtigsten Komponenten freigestellt sind und beschrieben werden können. Egal ob als interaktives 3D-Modell, abgeleitete Abbildung oder interaktive Animation; mittels 3D werden Produktmerkmale und -eigenschaften wesentlich anschaulicher verdeutlicht. Besonders interaktive und veränderbare Modelle schaffen schnell eine emotionale Bindung des Kunden zum Produkt und fördern seine Kaufentscheidung. Produktkonfiguratoren, wie sie bereits von verschiedenen PKW-Herstellern angeboten werden, sind hierfür ein gutes Beispiel.

Educommerce wird auch als Customer-focused E-Learning (CFEL) bezeichnet und beschreibt spezielle E-Learning-Angebote für Endkunden. Der Grundgedanke ist, durch Online-Lehrangebote in verschiedenen Phasen des Kaufprozesses das Kaufverhalten positiv zu beeinflussen. Insbesondere gilt dies für qualitativ hochwertige und erklärungsbedürftige Produkte wie z.B. Digitalkameras oder Mobiltelefone. Die 3D-Computergraphik, kombiniert mit Methoden der Pädagogik, bietet hier die Möglichkeit, räumliche, optisch hochqualitative, funktionale Produktmodelle im Internet interaktiv bereitzustellen und darüber Kunden neu zu gewinnen oder zu binden.

Marketing, Educommerce

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